Wenn du nach Niš kommst

Die Festung von Niš

Die gut erhaltene Festung, welche von den Türken im 18. Jahrhundert erbaut wurde, ist eine Art Wahrzeichen der Stadt Niš. Sie stellt eine der seltenen, für türkische Militärarchitektur repräsentativen Festungen in dieser Region dar, in deren Fundamenten auch Überreste aus der römischen Vergangenheit vorhanden sind.In der Festung selbst gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Antike Straße in der Nähe des Lapidarium, die Überreste von römischen Thermen sowie den Hamam – eine wunderschöne türkische Badeanstalt, die gleichzeitig auch das älteste Bauwerk aus der Zeit der türkischen Herrschaft ist.

Čegar und Ćele-Kula

Das Denkmal am Čegar wurde an einem Ort gebaut, an dem einer der entscheidenden Kämpfe während des Ersten Serbischen Aufstand tobte. Der Kampf blieb wegen einer Heldentat von Woiwoda Stevan Sinđelić in Erinnerung. Als dieser realisierte, dass sein Heer zahlenmäßig unterlegen war, wartete er solange ab, bis die türkischen Soldaten den Lagern des serbischen Heeres näher kamen, um dann auf die Schießpulverspeicher zu schießen. Dadurch verursachte er eine Explosion, durch welche viele feindliche Soldaten in den Tod gerissen wurden.
Der türkische Befehlshaber von Niš befahl daraufhin, dass als Rache die Köpfe gefallener Serben abgeschnitten und in einen großen Turm hineingebaut werden. So entstand Ćele Kula, ein Denkmal aus Schlamm und menschlichen Knochen, das heute noch an den Aufstand gegen das Osmanenreich und die Heldentat des großen serbischen Heeresführer erinnert.

Kazandžijsko Sokače

Am Eingang zu dem lebendigsten Ort in der Stadt – Kazandžijsko Sokače - steht ein ungewöhnliches Denkmal: ein Kneipentisch, zwei Männer bei einem lebhaften Gespräch und ein Jägerhund namens Čapa. Es handelt sich um den serbischen Schriftsteller Stevan Sremac und den Jäger Kalča, einer literarischen Gestalt, welche die Anwesenden mit Geschichten über seine erfundenen Taten bespaßt.
Obwohl er eigentlich eine Phantasiegestalt ist, gerät Kalča zum beliebten Held von Niš. Er empfängt die Besucher der ehemaligen türkischen Handwerkerstraße – die heute eine Fußgängerzone voller Cafés und Restaurants ist - und verabschiedet sich auch von ihnen.

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